HAVILA POLARIS, Havila Voyages,
Norwegen im Winter - Polarlichter, Hundeschlitten und Postschiffe
08.01.2026 - 12.01.2026
Mit unserem Partner TROLL TOURS und der HAVILA VOYAGES Reederei durfte ich im Januar 2026 eine der für mich schönsten Inforeisen erleben. Es ging in den hohen Norden Norwegens - nach Tromsø. Diese wunderschöne Stadt nördlich vom Polarkreis hat mich sofort begeistert.
Nach einer Übernachtung im schicken und neuwertigem Hotel The Dock und einem erlebnisreichen und unvergesslichen Aktiv-Tag in der Umgebung von Tromso ging es dann auf das Postschiff MS HAVILA POLARIS. Entlang der norwegischen Küste fuhren wir auf der legendären Postschiffroute gen Süden bis nach Trondheim - nur ein kleiner Teil der wohl schönsten Seereisen der Welt.
Der Winter an der norwegischen Küste ist wahrhaftig eine Zeit voller Magie und Stille, die man erlebt haben sollte. In dieser vermeintlich dunklen Jahreszeit stehen hier die Nordlichter im Mittelpunkt, wenn sich der Himmel in ein fabenfrohes Spektakel aus Grün und Violett verwandelt.
Alles in allem eine entschleunigte Reise mit viel Nähe zur Natur und einem sofortigen Wohlgefühl.
Ausstattung Gastronomie & Service
Modern und im skandinavischen Stil eingerichtet, verbinden die vier baugleichen Havila Schiffe HAVILA CASTOR, HAVILA CAPELLA, HAVILA POLARIS und HAVILA POLLUX Menschen und Orte entlang der historischen norwegischen Postschiffroute. Seit 2021 setzt Havila auf saubere Energie – mit innovativem LNG- und Batterieantrieb. Die Schiffe fahren leise, emissionsarm und können stundenlang völlig emissionsfrei gleiten.
Die Kabinen sind sind hell, komfortabel und geräumig - perfekt zum Entspannen. Die großzügigen Aufenthaltsbereiche mit Panoramafenstern laden zum Verweilen ein und an Deck gibt es, neben den Aussichtspunkten auf dem Promenadendeck und am Bug des Schiffe auch jede Menge frische Luft.
Das Genusskonzept an Bord der Havila-Schiffe ist einmalig: moderne, nachhaltige Küche mit regionalen Zutaten.
Im Hauprestaurant Havrand gibt es morgens ein reichhaltiges Buffet, mittags und abends eine Auswahl an À-la-carte-Gerichten, welche man sich individuell als Menü zusammenstellen kann – am Platz serviert und mit persönlichem Service. Und auch ein Besuch im Fine-Dining-Restaurant Hildring sollte man sich nicht entgehen lassen (gegen Aufpreis). Die wechselnde Speisekarte spiegelt Norwegens Küstenvielfalt wider. Für den schnellen Snack zwischendurch oder eine Kaffee-Pause gibt es außerdem noch das Havly Café.
Unterhaltung, Sport & Aktivitäten
Die Havila-Schiffe verfügen über einen Bordshop, ein Fitnessstudio, eine kleine Sauna und zwei Jacuzzis unter freiem Himmel. Regelmäßig werden Vorträge, verschiedene Aktivitäten sowie eine interessante Auswahl an Landauflügen angeboten.
1. Tag: Tromso - größte Stadt nördlich des Polarkeises
Von Frankfurt ging es per Direktflug mit der Lufthansa in rund 3,5 Stunden nach Tromsø. Nach dem Check-In im modernen Hotel The Dock blieb bis zum gemeinsamen Abendessen noch etwas Freizeit für einen kurzen Bummel durch die zauberhafte Hauptstadt Nord-Norwegens - mit ca. 70.000 Einwohnern gleichzeitig die größte Stadt nördlich des Polarkreises. Nach dem Abendessen unternahmen wir dann noch einen kurzen Ausflug mit der Fjellheisen-Luftseilbahn auf den Hausberg Storsteinen. Von hier aus hatten wir einen wunderschönen Ausblick auf das beleuchtete Tromsø und kamen das erste Mal in den Genuss die magischen Polarllichter zu sehen.
2. Tag: Aktivtag & Einschiffung auf der MS Havila Polaris
Nach einem gemütlichen Frühstück im Hotel ging es gegen Mittag los in die Umgebung von Tromsø, wo uns zahlreiche Schneeaktivitäteten erwarteten. Mein ganz persönliches Highlight war die Fahrt mit einem Hundeschlitten. Wir erhielten eine kurze Einweisung in den richtigen Umgang mit den Hundeschlitten und schon geht die Fahrt durch die verschneite Winterlandschaft los. Ein tolles Erlebnis!
Weiter ging es zu den Rentieren. Wir wurden herzlichst von einem sachkundigen samischen Rentierzüchter begrüßt, der uns in die Geschichte und Kultur der Sami eintauchen ließ. Natürlich durfte auch eine Fahrt im Rentier-Schlitten nicht fehlen - begleitet von Polarlichtern.
Nachdem wir uns bei einem heißen Kakao etwas aufgewärmt hatten, wurde es rasant. Mit dem Schneemobil ging es über verschneite Felder und durch norwegische Wälder.
Auf dem Rückweg in Richtung Tromsø kehrten wir für ein gemütliches Abendessen in einem typischen Restaurant ein, bevor das letzte Highlight des Tages auf uns wartete. Mit unserem erfahrenen Guide ging es zur Nordlichter-Beobachtung. In der Umgebung von Tromsø kann man die Polarlichter besonders gut beobachten, denn Tromsø liegt auf dem sogenannten Nordlichtoval, welches den geomagnetischen Nordpol auf Grönland ringförmig umgibt. Und wir hatten in der Tat wieder Glück und durften das magische Lichtphänomen in voller Pracht erleben.
Besselt von den vielen unvergesslichen Erlebnissen des Tages fuhren wir am späten Abend in die Stadt zurück, wo wir kurz vor Mitternacht auf die MS Havila Polaris eincheckten.
Übernachten durfte ich an Bord in einer komfortablen Seaview-Superior Außenkabine.
3. Tag: Inselgruppe Vesteralen & Lofoten
Die Inselgruppe der Vesterålen und Lofoten standen heute auf dem Fahrplan. Zunächst führt die Fahrt durch die eindrucksvolle Meerenge Risøyrenna nach Sortland, dem Hauptort der Vesterålen. Die Weiterfahrt erfolgt durch den Raftsund, der die Inselwelten der Lofoten und Vesterålen miteinander verbindet, nach Svolvær.
Für uns stand an diesem Tag ein Ausflug auf dem Programm: Der Geschmack der Vesterålen
Los ging es per Reisebus am Hafen von Harstad. Erster Besichtungspunkt war die Kirche von Trondenes, wo wir an einer Führung und einer kurzen Andacht teilnahmen. Anschließend besuchten wir das Trondenes Historische Zentrum und den mittelalterlichen Hof, der Einblicke in das Leben auf einem typischen nordnorwegischen Bauernhof im 13. Jahrhundert vermittelt. Die Weiterfahrt erfolgte inklusive Fotostopps und Fährfahrt über den Gulfesfjord. Aufgrund einer Bus-Panne gingen wir dann aber erst am Nachmittag im Hafen von Stokmarknes wieder an Bord und nicht - wie eigentlich geplant - in Sortland. Dank der guten Organisation von Havila war aber auch das kein Problem.
Am Abend kamen wir ein weiteres Mal in den Genuss der Nordlicht-Beobachtung.
Abendessen und Übernachtung an Bord.
4. Tag: Helgelandküste
Am Morgen passierten wir den nördlichen Polarkreis. Dann stand die reizvolle Helgelandsküste auf dem Fahrplan und die MS Havila Polaris machte Halt in den Küstenorten Nesna, Sandnessjøen und Brønnøysund. Fahrt durch den UNESCO-geschützten Vega-Archipel und entland der Gebirgskette der "Sieben Schwestern". Ein phantastisches Erlebnis! Von Brønnøysund aus war dann für den späten Nachmittag noch eine Ausflug inklusive Wanderung zur legendäre Felsformation des „Torghatten“ geplant. Aufgrund der Schneefälle in der Nacht zuvor, konnte dieser dann aber leider nicht stattfinden.
Am heutigen Abend durften wir im Fine-Dining-Restaurant Hildring zu Abend essen. Wirklich ein kulinarisches Erlebnis, welches von weiteren Polarlicht-Beobachtungen am späten Abend abgerundet wurde.
5. Tag: Ankunft in Trondheim und Rückflug nach Frankfurt
Nach einem letzten Frühstück an Bord erreichten wir Trondheim am frühen Morgen. Wir nahmen Abschied von der Havila Polaris und begaben uns auf eine kurze aber sehr informative Stadtrundfahrt durch die drittgrößte Stadt Norwegens. Und auch die Besichtigung des Nidaros-Doms durfte noch fehlen. Anschließend ging es zum Flughafen, wo diese unvergessliche Reise endete. Über Oslo flogen wir zurück nach Frankfurt.
Eins ist sicher: das war nicht meine letzte Norwegen-Reise; ich komme wieder - das nächste Mal vielleicht zur Mitternachtssonne...
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