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Kroatien - Schönheit an der Adria

Split, Adriatische Küste, Kroatien

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Tag 1: Ankunft & Begrüßung

Nach Ankunft mit der frühen Germanwings-Maschine aus Tegel um kurz vor 8.00 Uhr wurden wir von der örtlichen Neckermann-Reiseleitung, Daria aus Split, in Empfang genommen. Nun musste es schnell gehen – die Fähre von Split auf die Insel Brac fährt in der Nebensaison nur 3x täglich, die Hauptsaison beginnt erst am Wochenende… Die 50-minütige Überfahrt verlief ruhig und bot einen tollen Blick auf Split und die vor uns liegenden Inseln.

Es folgte eine sehr kurze Busfahrt vom Hafen in Supetar zum SunConnect Waterman Supetrus Resort, unser Schlafplatz für die nächsten 2 Nächte.

Nach auffinden der „richtigen“ Rezeption für uns – nämlich im SENTIDO Kaktus Hotel –  erhielten wir die obligatorischen All Inclusive-Bändchen in der „Farbe der Deutschen“ (hellblau*) und erfreuten uns am extra für uns bereitgestellten, späten Frühstück.

* Die Bändchen werden passend zu den verschiedenen Nationen und deren Sprachen ausgeteilt, damit die Mitarbeiter des Resorts sofort erkennen können, wie die jeweiligen Gäste anzusprechen sind.

Nach Bezug unserer Zimmer im Haus „Agava“ (vom Konzept her weder SunConnect, noch Sentido zuzuordnen – dort werden wohl in der Regel französische Gäste untergebracht)  hieß es warten auf den Rest der Truppe, der von Hamburg, Düsseldorf oder Stuttgart anreisen sollte. Die verbleibende Zeit nutzten ich und die anderen zwei „Berliner“ für eine exklusive Tour durch das Resort mit dem Sohn des Chefs, Joe.

Strand- und Poolliegen gibt es im ganzen Resort nur ohne Auflagen…

Leider blieb uns bis zu unserer Abreise die klare Abgrenzung der Hotelkonzepte verborgen.

Das nicht wirklich reibungslos funktionierende WLAN zum Beispiel passte nicht ganz zum Versprechen eines  SunConnect Resorts... Alles in allem jedoch eine recht schöne Anlage.

Es gibt verschiedene Fremdanbieter auf dem Gelände, unter anderem eine PADI-zertifizierte Tauchschule, eine Snackbar mit günstigen Cocktails und gemütlichen Sitzgelegenheiten am Strand sowie ein Restaurant mit Meerblick-Terrasse, welches auch von Gästen von außerhalb des Resorts genutzt werden kann.

Der abendliche Begrüßungscocktail wurde spontan in das neu gebaute, kurz vor der Eröffnung stehende Hotel „Osam“ im Stadtzentrum verlegt, welches derselben Besitzerfamilie des Waterman Supetrus Resorts gehört und auch zukünftig im Thomas Cook Programm zu finden sein soll. Auf der Dachterrasse des Adult-Only Boutique Hotels genossen wir den Ausblick auf den Hafen von Supetar bei untergehender Sonne mit leckeren Drinks und kleinen Snacks.

Zurück in „unserem“ Hotel machten wir uns auf zum gemeinsamen Abendessen. Ein gemütliches Ausklingen des Abends an der Kaktus-Bar wurde durch ein sehr mageres Angebot an Alkoholika erschwert: Weder Flaschenbiere, noch frisch gemixte Cocktails waren im Preis enthalten. Im ansonsten leeren Hauptrestaurant dahinter gab es bis spät abends noch die Möglichkeit Bier, Wein und Softdrinks vom Automaten zu zapfen…

Hochwertiges All-Inclusive war das nicht!

Tag 2: Inselrundfahrt Brac

Nach dem Frühstück begaben wir uns zu einer erneuten, offiziellen kurzen Besichtigung durch die Anlage und bekamen zum Vergleich auch ein Zimmer im Kaktus-Hotel zu Gesicht. Außerdem inspizierten wir den Wellness-Bereich mit Hallenbad, Jacuzzi und Sauna, sowie den Fitnessraum und die Poolanlagen.

Anschließend begann unsere heutige Rundfahrt im ältesten Ort der Insel, Skrip.

Das Museum, untergebracht im Radojkovic-Turm, welcher auf einem gut erhaltenen römischen Mausoleum aus dem 3. Jhd. gebaut wurde, beherbergt zahlreiche archäologische Funde, Sarkophage und Reliefs, sowie mittelalterliche Gräber.

Während der Weiterfahrt versüßte uns Daria die Zeit mit spannenden Geschichten und Erzählungen über kroatische Traditionen und die Insel.

Angekommen in Pucisca mit seinen nahegelegenen Steinbrüchen besuchten wir die einzige Steinmetzschule Kroatiens. Der oft fälschlich als „weißer Marmor“ bezeichnete Kalkstein von Brac wird dort von den Schülern kunstvoll verarbeitet.   

Auch das Örtchen selbst, welches etwas versteckt am Ende einer fjordartig ins Land geschnittenen Meeresbucht liegt, kann sich sehen lassen.    

Zeit für eine kurze Eis-Pause am Hafen…

Der nächste Stopp unserer Inseltour sollte der beliebte Urlaubsort Bol sein.

Touristisches Markenzeichen ist das „Goldene Horn“, eine 500 m lange Landzunge, die von einem goldfarbenen Kiesstrand gesäumt ist. Der Strand Zlatni rat verändert unter dem Einfluss von Wind und Wellen ständig seine Form.

Eine beliebte Hotelkette in Kroatien für den deutschen Markt ist Bluesun.

Drei Hotels dieser Marke befinden sich direkt nebeneinander in Bol am Goldenen Horn.

Für uns interessant: Das Bluesun Grand Hotel Elaphusa, dessen Besichtigung nach dem Mittagessen auf dem Programm stand.

Ein weiteres Highlight war die Fahrt auf den höchsten Gipfel der Hochebene Vidova Gora (knapp 780 m), der uns einen einmaligen Ausblick auf die umliegenden Inseln Hvar, Korcula und Vis bot. Zeit für einen kurzen Fotostopp.    

Auf dem Rückweg zum Hotel beschlossen wir einstimmig uns außerplanmäßig noch das am Pfingstwochenende neu eröffnende Smartline Beach Camp, welches ebenfalls zum Watermann Supetrus Resort gehört – jedoch auf der anderen Seite der Stadt Supetar liegt, anzusehen. Die Unterbringung im Camp erfolgt in sogenannten Mobilhomes.

Wir bekamen einen Einblick in die größte über Thomas Cook angebotene Kategorie der Appartements Typ B mit Wohnraum und integrierter Küchenzeile, zwei separaten Schlafzimmern (eins entweder mit Etagenbett oder zwei Einzelbetten, das andere immer mit Doppelbett als Elternschlafzimmer) sowie, anders als in der Katalogausschreibung ausgewiesen, auch zwei separaten Badezimmern (!) und einer Terrasse.

Auf kleinstem Raum wurde somit eine bezahlbare Möglichkeit für einen Familienurlaub in Stadt- und Strandnähe geschaffen.

Am dazugehörigen Strandabschnitt soll außerdem noch eine Snackbar entstehen.

Tag 3: Split & die Makarska Riviera

Am Morgen des 3. Tages hieß es: Lebewohl Brac! Die Fähre brachte uns zurück zum Festland und unser Tag begann zunächst mit der Besichtigung des Dokletianpalastes, welcher sich direkt am Hafen von Split befindet.

Durch das Betreten des Seetors, erreichten wir zuerst die Kellergewölbe unterhalb der ehemaligen kaiserlichen Gemächer. Im von korinthischen Säulen eingerahmten und von einer Sphinx bewachten Innenhof lauschten wir typisch dalmatinischen Gesängen.

Heute bildet die Palastanlage die Innenstadt von Split, mit zahlreichen Geschäften, Cafés und Restaurants. Zeit für eine kurze Pause zum Schaufensterbummeln und Eis essen.  

Unsere Busfahrt führte uns südwärts, vorbei am Ort Omis. Hier findet man den wohl schönsten und breitesten groben Sandstrand in der ganzen Region.

Auf der Jadranska Magistrala, eine der imposantesten Küstenstraßen der Adria, ging es an der ca. 60 km langen Makarska Riviera entlang Richtung Dubrovnik. Von Brela bis Gradac durchquerten wir zahlreiche Urlaubsorte, wie Makarska, Tucepi und Podgora.     

Die wunderschöne Landschaft lenkte uns nach einigen Stunden auch nicht mehr vom immer stärker werdenden Hungergefühl ab – die letzte Mahlzeit war bereits vor über 7 Stunden…

Beim Erreichen der Grenze zu Bosnien und Herzegowina am Nachmittag (es war bereits gegen 15 Uhr) befürchteten wir eine lange Wartezeit. Die Durchfahrt verlief jedoch reibungslos und die nächsten 10 km befanden wir uns auf bosnischem Boden.

(Wichtig: bei der Grenzüberschreitung sollte der Reisepass mitgeführt werden!)

Ca. eine dreiviertel Stunde später erreichten wir Ston, wo es endlich Mittagessen geben sollte. Der Ort auf der Halbinsel Peljesac ist bekannt für seine Austern- und Miesmuschelzucht. Da diese Delikatessen nicht exportiert werden dürfen, sind sie nur hier, in Ston, zu genießen. Eingekehrt in einem der besten Meeresfrüchterestaurants ganz Kroatien bekamen wir verschiedene Platten mit frischen Austern, Fischspezialitäten und Salaten vorgesetzt. 100%-ig überzeugt war jedoch keiner von dem wohl selbst gegebenen Titel des Restaurants Vila Koruna…die Geschmäcker sind eben doch verschieden.

Ankunft am Tagesziel Orasac (ca. 15 km vor Dubrovnik) gegen 17.30 Uhr.

Die Unterbringung im 5*-Hotel Radisson Blu Dubrovnik, welches ab der nächsten Saison  im Selection-Katalog zu finden sein wird, entschädigte für die weite Fahrstrecke.

Die verbliebenen anderthalb Stunden Freizeit nutzten wir für eine „Poolinspektion“ und gönnten uns nach dem langen Tag einen Cocktail, dessen Preis dem 5*-Segment erfolgreich angepasst wurde. (ab 75 Kuna aufwärts, das sind ca. 10 Euro…)

Die Badezimmer sind in allen Zimmern sehr hellhörig und offen gebaut, d.h. lediglich eine anlehnbare Milchglastür trennt Bade- von Schlafzimmer und die Wand hinter der Wanne ist komplett verglast – Vorteil: duschen mit Blick aufs Meer, jedoch auch aufs Bett. Für Gäste, die es weniger intim mögen, sind Rollos vorhanden.   

Das beste Abendessen unserer Reise nahmen wir im hoteleigenen À-la-Carte-Restaurant ein. Angefangen bei der Vorspeise, bis hin zum guten Service war dies eindeutig ein Highlight.

Tag 4: Dubrovnik

Bevor es in die „Perle der Adria“ gehen sollte, stand noch eine kurze Besichtigung der Anlage „Dubrovnik Sun Gardens“, zu der das Radisson Blu gehört, auf dem Programm.

Außer des Haupthauses, in welchem wir untergebracht waren, gab es außerdem Luxus-Ferienwohnungen und –Appartements in verschiedenen Größen. Diese können nicht nur gemietet, sondern sogar gekauft werden. Als Eigentümer darf man allerdings nur außerhalb der Hauptsaison selbst darin residieren, wird dann aber auch an den Einnahmen beteiligt.

Des Weiteren befinden sich auf dem Gelände zwei runde, beheizte Pools mit Meerblick, ein separater Kinderbereich, mehrere Bars, ein großzügiger Wellnessbereich, eine Shoppingmeile sowie ein Sportcenter mit Kletterwand und verschiedenen Fitnessgeräten.

Ein weiterer Clou ist der hoteleigene „Hafen“. Von dort aus werden Bootstransfers nach Dubrovnik für die Hotelgäste organisiert – Kostenpunkt: nur 10,- € pro Person (Kinderpreis nochmal 50% ermäßigt). Da Taxipreise relativ hoch sind, lohnt es sich dieses Angebot für einen Ausflug in Anspruch zu nehmen. Wem eine Bootsfahrt zu schauklig ist, kann auch den Bustransfer für den halben Preis nutzen.

Nach dem kurzen Rundgang fuhren wir nach Dubrovnik, welches wir schon 20 Minuten später erreichten. Schon von weitem sahen wir den Wetterumschwung, plötzlich wurde es dunkel. Wir wurden von einem Hagelschauer mit Platzregen begrüßt und weigerten uns in den überfluteten Straßen der Altstadt auszusteigen. Da der Bus nicht halten durfte, drehten wir einige Ehrrunden und fuhren hinauf zum Aussichtspunkt, als der Himmel so langsam  wieder aufklarte.   

Mit einer knappen Stunde Verzögerung konnten wir uns nun in die Spur begeben und besichtigten die Altstadt innerhalb der ca. 2 km langen Stadtmauer. Diese ist übrigens vollständig begehbar, eine komplette Umrundung in 2 Touren dauert ca. 2-3 Stunden und kostet 100 Kuna. Außer den beeindruckenden Renaissance-Palästen gibt es zahlreiche Geschäfte, Plätze, Restaurants, Cafés und eine Menge sehr enge Gassen zu sehen.     

Das gemeinsame Mittagessen gab es im Restaurant Mimoza, welches sich genau gegenüber dem Hilton Dubrovnik befindet. Anschließend hatten wir ein wenig Freizeit und beobachteten den Trubel von der Terrasse eines kleinen Straßencafés aus. Schnell noch ein paar Souvenirs gekauft – und ab zurück nach Orasac. Im Hotel angekommen testeten wir den Wellnessbereich mit großem Jacuzzi und Hallenbad, bevor es abermals nach Dubrovnik zum bevorstehenden Abendessen losging. Zum zweiten Mal schon fuhren wir über die Franjo-Tudman-Brücke am Hafen und durften diesmal bei zunehmender Dunkelheit einen weiteren Ozeanriesen bewundern: die Norwegian Jade ankerte in Dubrovnik.

Zu Gast im 5*-Hotel Dubrovnik Palace stand vorerst wieder die obligatorische Besichtigung an. Aufgrund der dunklen Zimmerausstattung und des doch sehr muffig riechenden, in den Gängen sogar teils stark verschmutzten Teppichbodens wäre es nicht ganz mein Geschmack, aber naja…Die Zimmer und Restaurantbereiche waren in Ordnung, der Pool mit SwimUp-Bar punktete und die Lage ist einfach nur einmalig. Alles in allem ok…     

Als zum Abendessen mal wieder ein Fischmenü angekündigt wurde – selbst die Fischliebhaber schlechthin unserer Gruppe konnten so langsam keinen mehr sehen – wurden die Gesichter lang. Nach langem Hin und Her und einer sehr verständnisvollen Küche durfte nun nach Wahl auch Fleisch bestellt werden.

Den Abschluss des Abends bildete ein gemeinschaftlicher Gruppencocktail im netten Ambiente der Bar unseres Hotels in Orasac.

Tag 5: Bootstour & Abschied

Nach dem Check-Out und dem Begleichen unserer überteuerten Rechnung für den Poolcocktail fuhren wir mit dem Bus wieder nordwärts. Heute sollten wir die Makarska Riviera mal vom Wasser aus bewundern. In Gradac wartete das eigens für unsere Gruppe gecharterte Schiff. Mit Sonnendeck und Gute-Laune-Musik ließ sich die tolle Landschaft noch besser genießen. Zum Mittag ein typisch südosteuropäisches Gericht: Cevapcici mit Krautsalatbeilage und Weißbrot – vollkommen ausreichend und sehr schmackhaft. Es muss halt nicht jeden Tag ein 5-Sterne 4-Gang-Menü sein…    

In Makarska angekommen legten wir die restliche Strecke wieder mit dem Bus zurück.

Unser Ziel: Brela – Hotel Bluesun Berulia, welches für die letzte Nacht unser Heim sein sollte. Das Hotel ist mit 4 Sternen ausgeschrieben, liegt am Meer und befindet sich genau auf der Ortsgrenze von Brela und Baska Voda. Erster Eindruck: Naja… altes, abgenutztes Mobiliar, muffiger Teppichboden und Ameisen in Bett & Bad… Leider haben wir aus Zeitmangel keine weiteren Einrichtungen als die Lobby sehen können.

Zeit für eine Strandbesichtigung mit anschließender Ortsbegehung. Es ist definitiv ratsam Badeschuhe benutzen. Die Strände bestehen aus sehr grobem Kies (Steine nicht selten unter 5 cm Durchmesser). Vorteil des fehlenden Sandes: das kristallklare Wasser!

Die Promenade des Ortes Brela bietet alles, was der Tourist braucht: Supermärkte, eine Touristeninfo, Wechselstuben, Souvenir- und Eisläden, Restaurants, Bars und Ausflugsboote.

Nach einem kurzen Bummel ging es zurück ins Hotel, Zeit zum fertig machen für den letzten Abend…Dieser sollte im sehr ursprünglichen Dörfchen Topici stattfinden.

Bei Folklore-Musik, einem atemberaubenden Ausblick von der Terrasse der „Konoba Panorama“ und einheimischen Spezialitäten ließen wir den Abend und die Reise ausklingen.       

Tag 6: Heimreise

Der Wecker klingelte zeitig und beendete die sowieso schon kurze, letzte Nacht gegen 4 Uhr.

Schnell alles zusammengepackt – und ja leise sein um die Zimmergenossin nicht zu wecken, deren Flug glücklicherweise erst mittags gehen sollte – und los zum Auschecken.

Das Lunchpaket stand bereit und der 1 ½-stündige Transfer zum Flughafen Split konnte losgehen. Der Rückflug mit Germanwings verging genauso schnell wie hinzu, Getränke und Snacks gab´s wieder nur für die „besseren“ Tarife… Gut, dass ich mich mit genügend Süßigkeiten eingedeckt habe.

Fazit der Reise:  Ein wunderschönes Land, dessen Größe oftmals unterschätzt wird.

Viele mehrwöchige Reisen wären nötig, um alle sehenswerten Ecken besuchen zu können.

Das heißt: Kroatien – ich komme wieder!

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Reisedatum:29. Mai 2014 - 2. Juni 2014
Kerstin Brosig

Reisebericht geschrieben am 31. März 2017 von

Kerstin Brosig

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